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Hauswirtschaft

Was ist Hauswirtschaft? Meine Antwort wäre: ein interessanter, anspruchsvoller und vielseitiger Beruf! Leider hat die Hauswirtschaft in unserer Gesellschaft einen sehr niedrigen Stellenwert, erst wenn etwas nicht funktioniert, das Essen schlecht, die Wäsche schmutzig und die Möbel nicht richtig gepflegt sind fällt auf, wie bedeutend die Hauswirtschaft eigentlich ist. Damit alles "rund" läuft, ist ein vielseitiges und umfangreiches Wissen über die richtige Ernährung, Materialien, Technik, wirtschaftliches Handeln und Organisation notwendig.
Da der Beruf und das vermittelte Wissen gebraucht werden, die Bezeichnung aber unattraktiv ist, wurde in Bayern die Initiative ergriffen und die Berufsbezeichnung teilweise geändert. Seit dem Herbst 2011 heißt der/die "Hauswirtschaftliche Betriebsleiter/in" nun "Betriebswirt/in für Ernährungs- und Versorgungsmanagement". Ab Herbst 2012 werden die Absolventen der schulischen Erstausbildungen einen Abschluss als "Assistent/in für Ernährung und Versorgung" erhalten.
Mittlerweile ziehen andere Bundesländer nach: In Hamburg heißt die HBL nun "Betriebswirtin für hauswirtschaftliche Dienstleistungen" und die Fachschule für Hauswirtschaft in Bremen-Neustadt hat beantragt, den Abschluss zukünftig in "Staatlich geprüfte Betriebswirtin/ staatlich geprüfter Betriebswirt, Fachrichtung personenbezogene Dienstleistungen" umbenennen zu dürfen.

Auf diesen Internetseiten werden Informationen zu hauswirtschaftlichen Themen veröffentlicht. Ich möchte mit diesem Angebot nicht nur gesammelte Erfahrungen veröffentlichen, sondern auch zeigen, wie vielfältig der Beruf der Hauswirtschafterin/des Hauswirtschafters ist. → Zum Gebrauch dieser Seiten

Begonnen wurden diese Seiten April 2010. Die Inhalte werden im Laufe der Zeit ergänzt und aktualisiert.


Letzte Änderungen / Mitteilungen

24.4.2014

Thema: Salz

22.4.2014

Die Evangelische Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz hat allgemeine Informationen zur Desinfektion in Kindertagesstätten veröffentlicht. Die zweiseitige PDF-Datei gibt Hinweise, wo im Kindergarten eine Hand- und/oder Flächendesinfektion sinnvoll ist und welche Kriterien die Desinfektionsmittel erfüllen müssen.
Sie verlassen die Internetseite http://www.ekd.de/efas/726.html

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Die gute alte Zeit...

Auf der Internetseite Sie verlassen die Internetseite "http://www.lebensmittelwarnung.de" wird vor Lebensmitteln gewarnt, die gesundheitsschädliche Verunreinigungen enthalten. Dass eine öffentliche Plattform zur Lebensmittelsicherheit auch schon vor 100 Jahren nötig gewesen wäre, zeigt ein Abschnitt im Buch: "Die Chemie der Küche auf Grundlage der allgemeinen Chemie, für höhere Mädchenschulen, sowie zum Selbstunterricht, mit besonderer Berücksichtigung der Gesundheitspflege" von E. Franke aus dem Jahr 1890:
"Im Winter, wo die Butter eine mehr weiße Farbe hat, giebt man ihr oft eine gelbliche durch den ausgepreßten Saft einer Möhre. Diese Fälschung möchte man sich wohl noch gefallen lassen; aber Betrug ist es, wenn man Kartoffelmehl, Käsestoff [Kasein], Talg, und gesundheitsgefährlich, wenn man gar Wasserglas, Kreide oder Gips unter die Butter mengt. Um Butter auf Verfälschung zu prüfen, thut man in eine weithalsige Flasche etwas Butter, übergießt diese mit dem 5fachen Volumen Äther, verkorkt die Flasche und stellt sie kurze Zeit in lauwarmes Wasser. Reine Butter löst sich klar unter Zurücklassung von wenig Wasser, verfälschte hinterläßt das Verfälschungsmittel."

6.4.2014

Nudeln sind die Lieblingsspeise vieler Kinder. Nudeln können fast in allen Variationen zubereitet werden: als Salate, Auflauf, Suppen, Süßspeisen, Ragout oder mit verschiedenen Soßen. Das älteste Nudelrezept soll aus China stammen und über 4000 Jahre alt sein. Auf der Internetseite von HudelNudel.at finden Sie Wissenswertes über Nudeln, viele Rezepte, ein eigenes Nudelquiz, Links zu Nudel-Onlinespielen, Kunst mit Nudeln und Nudelvideos.
Sie verlassen die Internetseite http://www.hudelnudel.at/

21.3.2014

Aktualisierungen zum Thema: Dosierung von Reinigungsmitteln

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Eine Maßnahme zur Reduktion des Bluthochdrucks ist, den Salzverzehr zu senken. Der Text geht auf die Bedeutung des Kochsalzes für unseren Körper ein, den Verzehrempfehlungen und wie der Salzkonsum angepasst werden kann → Salzkonsum.

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Jedes Jahr ereignen sich mehr als 2,7 Millionen Unfälle im Haushalt. Die Aktion DAS SICHERE HAUS e.V. (DSH) hat eine 56-seitige Broschüre herausgebracht, mit vielen nützlichen Tipps, wie Unfälle verhindert werden können, Checklisten sowie weiterführender Literatur und Internetadressen. Die Broschüre lässt sich als PDF-Datei kostenfrei herunterladen oder kann als Druckversion bestellt werden.
Sie verlassen die Internetseite http://www.das-sichere-haus.de/broschueren/haushalt

20.3.2014

Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr

In der BGR 181 vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften Fachausschuss "Bauliche Einrichtungen" der BGZ werden die Anforderungen an "Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr" beschrieben. Der Text erläutert gut verständlich die Prüfung der Rutschhemmung und des Verdrängungsraumes und erläutert ausführlich die baulichen Anforderungen an Fußböden in den unterschiedlichen Arbeitsräumen, -bereichen und betrieblichen Verkehrsbereichen. Zusätzlich wird auf die Reinigung und Pflege der Böden eingegangen.
Sie verlassen die Internetseite http://www.arbeitssicherheit.de/media/pdfs/bgr_181.pdf, Fassung Oktober 2003

18.3.2014

ABSI (A Body Shape Index)

Seit vielen Jahren gilt der BMI (Body-Mass-Index), der das Verhältnis zwischen Körpermasse und Körpergröße angibt, als Indikator dafür, ob ein Mensch zu dick ist und abnehmen sollte. Der BMI hat allerdings seine Schwächen, denn hier wird nicht mit einbezogen, ob es sich bei der Körpermasse um Fett oder Muskulatur handelt. Es gibt allerdings Hinweise, dass eine höhere Fettmasse das Risiko eines vorzeitigen Todes erhöht, während eine höhere Muskelmasse das Risiko verringert. Außerdem geht der BMI nicht auf die Fettverteilung im Körper ein. Gerade Fett im Bauchbereich gilt als besonders gefährlich. Aus diesem Grund entwickelte der New Yorker Wissenschaftler Nir Krakauer den ABSI ("A Body Shape Index"). Dieser Index setzt den Taillenumfang ins Verhältnis zum BMI und zur Körpergröße. Es gibt im Internet einige ABSI-Kalkulatoren (leider nur in englischer Sprache) mit denen der persönliche ABSI-Wert errechnet werden kann (Link siehe unten). Ein Wert von 1 bezeichnet das durchschnittliche Sterberisiko, jeder Wert unter 1 eine Verringerung, wohingegen ein Wert oberhalb von 1 eine Erhörung des Sterberisikos bedeutet.
Sie verlassen die Internetseite http://absi-calc.appspot.com/
Sie verlassen die Internetseite http://www-ce.ccny.cuny.edu/nir/sw/absi-calculator.html

7.3.2014

Thema: Tomatenflecken

17.2.2014

Ergänzungen zum Thema: Wäschestärke/Wäschesteife.

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Seit Samstag, den 15.2.2014 schreibt die EU-Verordnung 718/2013 vor, dass an Lebensmitteln mit einer Cholesterin senkenden Wirkung ein Warnhinweis angebracht wird, der Menschen ohne Cholesterinprobleme vor dem Verzehr abrät. So wird Becel pro.activ mit dem Hinweis versehen: „nicht für Personen bestimmt ist, die ihren Cholesterinspiegel im Blut nicht zu kontrollieren brauchen“.
Sie verlassen die Internetseite EU schreibt Warnhinweis für Unilevers Becel pro.activ vor, foodwatch e. V.
Sie verlassen die Internetseite Menschen mit normalen Cholesterinwerten sollten auf den Verzehr von Lebensmitteln mit zugesetzten Pflanzensterinen verzichten. Stellungnahme Nr. 042/2008 des BfR vom 3. September 2008
Sie verlassen die Internetseite Verordnung (EU) Nr. 718/2013 der Kommission vom 25. Juli 2013 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 608/2004 über die Etikettierung von Lebensmitteln und Lebensmittelzutaten mit Phytosterin-, Phytosterinester-, Phytostanol- und/oder Phytostanolesterzusatz.

4.2.2014

Thema: Entfernen von Rostflecken

28.1.2014

Dieses Jahr (2014) ändert sich so einiges bei der Lebensmittelkennzeichnung: So wurde im Januar 2014 das Regionalfenster eingeführt. Ab Dezember 2014 müssen laut Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) Inhaltsstoffe, die Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten auslösen auch auf unverpackten Lebensmitteln deklariert werden. Im Kapitel → "Lebensmittelkennzeichnung" finden Sie zu dem Thema einige Informationen.

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Während in Deutschland die Nährwertangaben tabellarisch aufgeführt werden, gibt es beispielsweise im Vereinigten Königreich eine Ampelkennzeichnung. Für den Gehalt an fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz wurden Grenzwerte festgelegt. Anhand der Ampelfarben lässt sich leicht erkennen, ob der Gehalt der betreffenden Nährwerte niedrig, mittel oder hoch ist → Ampelkennzeichnung.

17.1.2014

Der überwiegende Teil der in Deutschland verkauften Bananen stammt aus konventionellem Anbau. Zusammen mit EDEKA möchte der WWF die Umwelt- und Sozialstandards im konventionellen Anbau verbessern. Hierfür wurde ein Modellprojekt ins Leben gerufen, indem zunächst die Ausgangssituation analysiert und danach Kriterien für die Verbesserung des Umweltschutzes und der Sozialstandards ausgearbeitet wurden. Die teilnehmenden Farmer, insbesondere aus Kolumbien und Ecuador, hielten bereits zu Beginn die Rainforest Alliance Standards ein und müssen ab Januar 2014 weitere 120 Kriterien erfüllen. Die Umsetzung dauert etwa bis Mitte 2016. Im Laden sind die Bananen an einem Aufkleber mit dem WWF-Panda zu erkennen auf dem steht: "Ich bin ein Modellprojekt und werde nachhaltiger".
Sie verlassen die Internetseite Modellprojekt im konventionellen Bananenanbau. WWF
Sie verlassen die Internetseite Nachhaltigkeit trägt Früchte. Gemeinsam für eine bessere Banane, EDEKA

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Nicht immer wird bei einem Rezept die benötigte Personenzahl oder Menge angegeben. Bei manchen Internetseiten kann einfach die gewünschte Personenzahl angegeben werden und die Mengen automatisch umgerechnet. Können die Mengen nicht einfach im Kopf umgerechnet werden, hilft der Dreisatz oder das Umrechnen mit einer Schlüsselzahl → Umrechnen von Rezepten.

kerzengesteck23.12.2013

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

17.12.2013

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat am 16.12.2013 ein Merkblatt mit Verbrauchertipps zum Schutz vor viralen Lebensmittelinfektionen veröffentlicht. Die Datei ist 1,1 MB groß und lässt sich kostenlos im Bereich Publikationen als PDF-Datei herunterladen.
Sie verlassen die Internetseite Unsichtbare Feinde - Tipps, damit Viren nicht den Appetit verderben, BfR

11.12.2013

Fehlerteufel

In die Anleitungen für die → Klammer-Strich-Methode hat sich ein Fehler eingeschlichen: Um ein geschütztes Leerzeichen zu erzeugen, muss man gleichzeitig die Shift-Taste und die Strg-Taste gedrückt halten und dann auf die Leertaste (auch Leerschritttaste) drücken und nicht wie im Text stand die Enter-Taste.

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Seit dem 5.12.2013 gibt es für die Nordrhein-Westfälischen Städte Bielefeld und Duisburg die Hygiene-Ampel. Zurzeit sind die Daten von 400 Gaststätten in Bielefeld und 600 Betrieben aus Duisburg veröffentlicht. Für die Beurteilung werden Punkte vergeben, je mehr Punkte ein Betrieb hat, desto schlechter schneidet er ab. Es gibt drei Qualitätsstufen, die farblich gekennzeichnet sind:

Punkt Grün bedeutet "Anforderungen erfüllt" (0 bis 40 Punkte)
Punkt Gelb bedeutet "Anforderungen teilweise erfüllt" (41 bis 60 Punkte)
Punkt Rot bedeutet "Anforderungen nicht erfüllt" (61 bis 80 Punkte)

Die Ergebnisse können im Smartphone nachgesehen werden. Die App "appetitlich" gibt es für iOS und Android und ist kostenlos erhältlich.
Sie verlassen die Internetseite Bewertungssystem: Je höher die Punktzahl, desto schlechter hat ein Betrieb abgeschnitten...

10.12.2013

Immer wieder fragen Menschen, wie Flecken aus Bekleidungsstücken mit Hausmittel entfernt werden können. In der nächsten Zeit wollen wir verschiedene Hausmittel ausprobieren und mit Fotos die Wirksamkeit dokumentieren → Flecken entfernen.

19.11.2013

Ein wahrer Schatz hat uns erreicht: ein Heft "Sei praktisch!" aus dem Jahr 1945 mit 1000 Winken zum Bessermachen und Sparen für den Haushalt. Das Heft kostete damals 60 Pfennig und erschien in einer Gesamtauflage von 200.000 Stück. Einige Tipps sollen hier wiedergegeben werden → Weiterlesen.

18.11.2013

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hat auf ihrer Internetseite wichtige Informationen zum Thema Chemikalienschutzhandschuhen veröffentlicht. Damit ein Handschuh den gewünschten Schutz gegen Chemikalien bietet, muss er gewissen Eigenschaften haben, dazu gehören die Dichtigkeit und Beständigkeit gegenüber Chemikalien und wie sehr die Handschuhe einer Durchdringung widerstehen. Für die Praxis finden Sie auf den Seiten Hilfestellung bei der Auswahl von Chemikalienschutzhandschuhen, Informationen zur Kennzeichnung und Normung von Handschuhen und in den häufig gestellten Fragen (FAQ) wichtige Praxistipps.
Sie verlassen die Internetseite Schutzhandschuhe gegen chemische und biologische Einwirkungen

6.11.2013

Dampfsauger lösen den Schmutz mithilfe von heißem Dampf und saugen diesen samt Wasser anschließend auf. Damit unterschieden sie sich von den Dampfreinigern bei dem der gelöste Schmutz mit einem Tuch abgewischt wird → Dampfsauger.

29.10.2013

Umsetzen eines Rezeptes in die Klammer-Strich-Methode. Diesmal können die Anleitungen für Microsoft Word 2003, LibreOffice Version 4.0.4 als PDF-Datei und eine Vorlage für das Softwarepaket LaTeX mit Erklärungen als Zip-Archiv heruntergeladen werden → Klammer-Strich-Methode.

28.10.2013

Überarbeitung des Textes: → HACCP Konzept

26.10.2013

Frauen und Technik – zwei Welten treffen aufeinander. Dieser oder ähnliche Aussprüche sind immer wieder zu hören. Dabei ist, gerade in der Hauwirtschaft, der Umgang mit technischen Geräten Alltag – sei es die Waschmaschine, das Handrührgerät, der Staubsauger, der Wäschetrockner oder der Konvektomat, die Liste ließe sich beliebig verlängern. Im Guardian erschien am 7.10.2013 ein Artikel von Helen Czerski, der sich dieses Themas annimmt. Wir haben den Text etwas freier aus dem Englischen übersetzt → Warum besteht die Ansicht, dass Computer Technologie sein, Nähen aber nicht?

Der Originalartikel erschien im Guardian: Sie verlassen die Internetseite The view that computers are technology but sewing isn't is a sexist stitch-up.

21.10.2013

Zu den Aufgaben einer Hauswirtschafterin/eines Hauswirtschafters kann auch das Koffer packen gehören. Es ist nicht immer leicht Bekleidung so einzupacken, dass sie nach der Reise möglichst faltenfrei aus dem Koffer entnommen werden kann. Hier einige Tipps zum Thema → Koffer packen.

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Unsere Rohstoffe verringern sich, deshalb gibt es immer wieder neue Ansätze, wie sich Materialien wieder verwerten lassen. In Taiwan hatte Jason Chen die Idee aus Kaffeesatz Fasern herzustellen. In der Bekleidung soll der Kaffee, ebenso wie in Kühlschränken, Gerüche neutralisieren → Kaffeefasern.